Die aussenpolitische Kommission des Nationalrates (kurz APK-N) hat an Ihrer gestrigen Sitzung in Genf die Weichen für die Schweizer Wirtschaft gestellt: Die APK-N genehmigt das vorliegende Abkommen mit China und unterstreicht deren Wichtigkeit abermals.

Als Mitglied der APK-N, lässt Frau Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter verlauten: „Das FHA mit China verbessert auf breiter Basis den Marktzugang, erhöht die Rechtssicherheit für Schweizer Waren und Dienstleistungen auf dem chinesischen Markt und stärkt den Schutz des geistigen Eigentums. Vom Abbau von Zöllen profitieren rund 95 Prozent der Schweizer Exporte nach China“. Das Ziel ist somit in Sichtweite und bereits von blossem Auge zu erkennen. Der Nationalrat wird sich dann in der Wintersession mit dem Abkommen auseinandersetzen und schliesslich wird der Ständerat in der Frühjahrssession darüber beraten. Nun gilt es für die Schweizer Wirtschaft dieses Geschenk des freien Handels anzunehmen und sich erste Gedanken betreffend der Umsetzung zu machen. Ab dem in Kraft treten (Mitte 2014 oder eventuell erst 1. Januar 2015) gilt es möglichst weit vorne an der Startlinie zu stehen.

22. Oktober 2013 ▪ Kategorie: Ursprung

Share

Simeon L. Probst

Leader Customs Consulting

Simeon Probst bringt eine umfangreiche Erfahrung und einen vielseitigen Werdegang mit. Er referiert an PwC-eigenen und externen Mehrwertsteuer- und Zollseminaren sowie an Lehrveranstaltungen der Wirtschaftsprüfungsbranche. Simeon Probsts fundiertes Wissen in der Mehrwertsteuer- und Zollplanung stammt unter anderem aus der Beratung von Schweizer Konzernen bei der Einführung moderner Supply-Chain-Modelle. Er hat zahlreiche Projekte mit komplexen internationalen Vertriebsstrukturen und Fragestellungen rund um die Mehrwertsteuer und Zollabwicklung begleitet, zum Beispiel für eine Schweizer Stahl-Gruppe und einen Schweizer Medizintechnikhersteller.

Hinterlassen Sie einen Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.