Im Sommer 2013 hat das Schweizer Parlament eine neue Swissness- Gesetzgebung verabschiedet mit dem Ziel, den Mehrwert der Marke «Schweiz» nachhaltig zu sichern. Am 2. September 2015 hat der Bundesrat das Verordnungsrecht zur Swissness-Gesetzgebung genehmigt und das ganze Gesetzgebungspaket auf den 1. Januar 2017 in Kraft gesetzt. Unternehmen, die zukünftig ihre Produkte und Dienstleistungen mit Swissness bewerben wollen, müssen somit nachweisen können, dass der Anteil der gesetzlich vorgeschriebenen Kriterien für die Schweizer Herkunft ausreicht, um die Marke «Schweiz» verwenden zu dürfen.

Dies gilt nicht nur für Schweizer Unternehmen, sondern auch für ausländische Unternehmen, welche ein als schweizerisch ausgelobtes Produkt in die Schweiz importieren oder in der Schweiz eine Produktionsstätte betreiben. Die Höhe des schweizerischen Mindestanteils ist je nach Kategorie (Naturprodukte, Lebensmittel, industrielle/andere Produkte, Dienstleistungen) unterschiedlich. Ob auch Ihr Unternehmen von der neuen Swissness-Gesetzgebung betroffen ist, können Sie aus dem nachstehenden Flyer entnehmen (im PDF-Format). Gerne werden wir Sie beim Sicherstellen der Swissness Tauglichkeit Ihres Unternehmens unterstützen. Swissness_Flyer Link zum Flyer (PDF)

10. Februar 2016 ▪ Kategorie: Zoll allgemein

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Martin Sutter

Manager, Customs & VAT

Martin gehört seit Jahren zu unseren Experten für indirekte Steuern und Zoll. In seiner Tätigkeit für verschiedene Unternehmen und Branchen hat er sich einen umfangreichen Erfahrungsschatz aufgebaut. Martin ist eidgenössisch diplomierter Treuhänder. In seiner Arbeit konzentriert er sich auf die regelkonforme Anwendung von Freihandelsabkommen, Ursprungsregeln, Zollabwicklung und -bewertungen. Zudem betreut er unsere Kunden in der Schnittstelle zwischen Zoll- und Mehrwertsteuer.

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